ABGESAGT ++ auf unbestimmten, späteren Zeitpunkt verschoben ++ Attac Graz präsentiert: Film & Gespräch „Der marktgerechte Mensch“

Wann:

Wo: Filmzentrum im Rechbauerkino, Rechbauerstraße 6, 8010 Graz

Eintritt FREI, Reservierung im Rechbauerkino empfohlen! Tel.: 0316 83 05 08

Veranstaltet von Attac Graz in Kooperation mit Afro-Asiatisches Institut, AUGE Steiermark, FSG Vida, Grüne Akademie, Renner Institut und Südwind Steiermark.

 

Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz

Die Filmemacher gehen an die Arbeitsplätze der neuen Modelle des Kapitalismus. Sie treffen auf Menschen in bisher sicher geglaubten Arbeitsstrukturen. Und beobachten wie sich die Verschärfung des Wettbewerbs immer stärker auf den Einzelnen verlagert, was Solidarisierung tragbaren sozialen Beziehungen nur sehr schwer Raum lässt. Depression und Burnout machen Menschen, die an dieser Last und Unsicherheit zerbrechen, das Leben zur Hölle. Selbst dann noch glauben viele, an ihrem Schicksal schuld und ein Einzelfall zu sein.

Doch dieser Wahnsinn ist nicht alternativlos. Der Film stellt Betriebe vor, die nach dem Prinzip des Gemeinwohls wirtschaften, Beschäftigte von Lieferdiensten, die einen Betriebsrat gründen und die Kraft der Solidarität von jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten. „Der marktgerechte Mensch“ ist ein Film, der die Situation hinterfragt, Mut machen will, sich einzumischen und zusammenzuschließen. Denn ein anderes Leben ist möglich.

Anschließendes Filmgespräch mit:

Lisa Mittendrein, Attac Referentin für Finanzmärkte, Eurokrise und Steuern

Moderation: René Schuster, Attac Graz

 

Filmtrailer: http://marketable-people.org/index.php/de/

Ankündigung Attac Graz: https://www.attac.at/termine/details/der-marktgerechte-mensch

Pressefotos: http://marketable-people.org/index.php/de/downloads/60-pressephotos

Für Interviews stehen wir zur Verfügung!

Rückfragehinweise: René Schuster, Tel.: 0680 3021345

 

2020

ABGESAGT ++ auf unbestimmten, späteren Zeitpunkt verschoben ++ A HIDDEN LIFE (presented by the Center of Inter-American Studies)

 

2020

ABGESAGT ++ auf unbestimmten, späteren Zeitpunkt verschoben ++ Südwind und Seebrücke präsentieren: ELDORADO – aus der Serie „Grenzerfahrungen“

Bei dem ersten Event der Veranstaltungsreihe „Grenzerfahrungen“ von Seebrücke Graz und Südwind Steiermark wird der Dokumentarfilm Eldorado von Markus Imhoof im Rechbauerkino gezeigt. Anschließend wird es die Möglichkeit geben bei dem Filmgespräch mit Sophie Weidenhiller mehr über dieses Thema zu erfahren und ihnen Fragen zustellen

Wann: 

Wo: Filmzentrum im Rechbauerkino

Zu Gast für das Filmgespräch: Sophie Weidenhiller (Sea-Eye)

Eintritt frei!

Der Film „Eldorado“

In dieser Dokumentation erzählt Markus Imhoof eine sehr persönliche Geschichte, um ein globales Phänomen erfahrbar zu machen. Seine Fragen nach Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verant­wortung in der heutigen Welt führen ihn zurück zu den Erlebnissen seiner Kindheit und seiner ersten Liebe.

„Das einzige, was uns am Ende bleibt, sind Erinnerungen, die auf Liebe basieren.“

Es ist eine solche Erinnerung, die den preisgekrönten Regisseur Markus Imhoof sein Leben lang be­gleitet hat: Es ist Winter, die Schweiz ist das neutrale Land inmitten des Zweiten Weltkriegs und Mar­kus Imhoofs Mutter wählt am Güterbahnhof ein italienisches Flüchtlingskind aus, um es aufzupäp­peln. Das Mädchen heißt Giovanna – und verändert den Blick, mit dem der kleine Markus die Welt sieht.

70 Jahre später kommen wieder Fremde nach Europa. Markus Imhoof hat Giovanna nie vergessen, hat ihre Spuren verfolgt und in ihrem Land gelebt. Nun geht er an Bord eines Schiffes der italienischen Marine, es ist die Operation „Mare Nostrum“, in deren Verlauf mehr als 100.000 Menschen aus dem Mittelmeer gezogen werden. Mit den Augen des Kindes, das er damals war, spürt er den Fragen nach, die ihn seit jeher umtreiben.

RESERVIERUNGEN unter Tel. 0316 83 05 08  oder per e-mail an filmzentrum@filmzentrum.com

2020

In Kooperation mit der Oper Graz: DIE PASSAGIERIN

Der polnische Regisseur und Kameramann Andrzej Munk begann 1961 mit den Dreharbeiten zu seinem letzten Film „Die Passagierin“.

Nachdem die Szenen der Rückblenden in Auschwitz gedreht wurden, starb er am Heimweg nach Warschau tödlich bei einem Autounfall. Der Film wurde zwei Jahre später, 1963, von seinem engsten Mitarbeiter Witold Lesiewicz beendet. Munk erhielt bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1964 den FIPRESCI-Preis und eine besondere Erwähnung der Jury für sein Gesamtwerk. In Kooperation mit dem Filmzentrum im Rechbauerkino Graz wird es Aufführungen dieses Filmes geben: sehenswert!

VORAUSSICHTLICH am 16. Apr 2020 haben Sie um 18:30 Uhr die Möglichkeit, diesen Film im Kino zu erleben.

Kartenverkauf / Reservierungen über das Filmzentrum im Rechbauerkino (Ticketpreis: € 8,00)

16.04.2020, 18:30 Uhr

HUNGER.MACHT.PROFITE.10

www.hungermachtprofite.at

 

21.04.2020. 19:00 Uhr